Wie wir Märkte analysieren
Ein systematischer, regelbasierter Ansatz für die Elliott-Wellen-Analyse. Kein Rätselraten, keine diskretionäre Verzerrung: nur strukturierte Wave Counts mit verifizierten Ergebnissen.
Wellenidentifikation
Jede Analyse beginnt mit der Identifikation der aktuellen Wellenposition auf dem wöchentlichen Timeframe. Wir bestimmen, in welcher Welle des übergeordneten Zyklus sich der Markt befindet, und legen so den Makrokontext fest, bevor wir in kürzere Timeframes hineinzoomen.
Wir folgen strikt den Originalregeln von Ralph Nelson Elliott: Wave 2 geht im Retracement nie über den Startpunkt von Wave 1 hinaus, Wave 3 ist nie die kürzeste Impulswelle, und Wave 4 überlappt in einem Impulse nie mit Wave 1. Verletzt ein Count eine Regel, wird er sofort verworfen.
Multi-Timeframe-Konfluenz
Nachdem die wöchentliche Wellenposition feststeht, analysieren wir den Tages- und den 4-Stunden-Chart, um die Unterteilungen zu identifizieren. Die drei Timeframes müssen übereinstimmen: Ein bullischer wöchentlicher Count sollte auch im Tages- und im 4-Stunden-Chart bullische Strukturen zeigen.
Dieser Top-down-Ansatz verhindert den häufigen Fehler, eine korrektive Erholung wie einen Impulse zu handeln. Zeigt der Wochenchart eine sich entwickelnde Wave C, kann der Tageschart durchaus einen Impulse zeigen, doch der übergeordnete Kontext sagt uns, dass dieser Impulse letztlich scheitern wird.
Fibonacci-Targets
Steht die Wellenposition fest, liefern Fibonacci-Ratios präzise Targets. Wave 3 läuft typischerweise in einer Extension bis 161.8% von Wave 1. Wave 2 erreicht im Retracement häufig 61.8%. Diese Niveaus sind nicht willkürlich: Sie ergeben sich aus den mathematischen Beziehungen innerhalb der Wellenstruktur.
Wir suchen nach Zonen, in denen mehrere Fibonacci-Level aus Wellen unterschiedlichen Grades zusammenlaufen. In diesen Konfluenzzonen finden die Umkehrungen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit statt.
Invalidation-Level
Jeder Wave Count hat ein klares Invalidation-Level: den Kurs, an dem der Count nachweislich falsch ist. Wir markieren es in jeder Analyse. Überlappt Wave 4 mit Wave 1, ist der Impulse-Count ungültig. Geht Wave 2 über den Startpunkt von Wave 1 hinaus, ist der Count ungültig.
Genau das macht Elliott-Wellen für das Risikomanagement so wertvoll: Ihr Stop-Loss ist nicht willkürlich, sondern mathematisch durch die Wellenstruktur definiert.
Ergebnisverfolgung
Wir dokumentieren das Ergebnis jeder Analyse in unserer öffentlichen Erfolgsbilanz. Wird ein Target erreicht, wird es als Treffer erfasst. Wird ein Invalidation-Level erreicht, wird es als invalidiert erfasst. Diese Transparenz erlaubt es Ihnen, die Wirksamkeit unserer Methodik anhand echter Daten zu überprüfen.
Unsere Erfolgsbilanz ist nicht handverlesen: Jede veröffentlichte Analyse wird bis zu ihrer Auflösung verfolgt. Dieses Maß an Verantwortlichkeit ist im Bereich der Wellenanalyse selten.
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