Elliott-Wellen vs. andere Methoden
Ein ehrlicher Vergleich. Wir glauben an die Elliott-Wellen, respektieren aber auch andere Methoden. So schneiden sie im Vergleich ab, und so können sie zusammenarbeiten.
ICT / Smart Money Concepts
ICT konzentriert sich auf institutionellen Orderflow und Liquiditätszonen. Elliott-Wellen bilden die vollständige Struktur des Marktzyklus ab.
Bietet ein vollständiges Framework für den Marktzyklus (Impulse + Korrektur)
Klare, objektive Regeln, die sich testen lassen (Wave 2 darf nicht mehr als 100% korrigieren, Wave 3 ist nie die kürzeste)
Funktioniert auf jedem Instrument und in jedem Timeframe ohne Anpassung
Fibonacci-Targets liefern präzise Kursniveaus, nicht nur eine Richtungstendenz
Konzentriert sich auf institutionelle Positionierung und Liquidität
Order Blocks liefern konkrete Entry Zones
Kill Zones helfen beim Timing (Eröffnung in London und New York)
Fair Value Gaps bieten klare Angebots- und Nachfrageniveaus
Viele Trader kombinieren beides: Elliott-Wellen für die übergeordnete Wellenposition und ICT-Konzepte für präzise Entries innerhalb der Wellenstruktur.
Price-Action-Trading
Price Action konzentriert sich auf Candlestick-Muster und Unterstützung/Widerstand. Elliott-Wellen liefern den strukturellen Kontext, der erklärt, warum diese Muster funktionieren oder scheitern.
Sagt Ihnen, welche Richtung die übergeordnete Struktur begünstigt, bevor Sie auf die Kerzen schauen
Ein bullisches Engulfing an einem Wave-2-Retracement ist deutlich stärker als eines an einer beliebigen Unterstützung
Liefert Targets: Price Action allein sagt Ihnen, wo Sie einsteigen, aber nicht, wo Sie aussteigen
Invalidation-Niveaus sind mathematisch definiert, nicht subjektiv
Einfacher zu lernen: kein Wave Count erforderlich
Funktioniert gut für kurzfristiges Scalping
Candlestick-Muster sind universell und gut dokumentiert
Erfordert weniger Interpretation als das Zählen von Wellen
Elliott-Wellen und Price Action ergänzen sich hervorragend. Der Wave Count gibt Ihnen den strukturellen Kontext; Candlestick-Muster bestätigen das Timing der Entries.
Harmonische Muster
Beide Methoden nutzen Fibonacci-Ratios, aber auf grundlegend unterschiedliche Weise. Harmonische Muster setzen auf feste geometrische Formationen; Elliott-Wellen setzen auf Marktpsychologie und Wellenstruktur.
Basiert auf Marktpsychologie (Zyklen aus Gier und Angst), nicht nur auf geometrischen Mustern
Flexibler: erfordert keine perfekten Fibonacci-Ratios zur Bestätigung
Deckt den gesamten Marktzyklus ab, nicht nur Umkehrpunkte
Wave-3-Extensions bieten Chancen im Trend, nicht nur Entries gegen den Trend
Die Muster sind mechanischer: klare Checkliste zur Validierung
Funktioniert gut für Entries gegen den Trend an wichtigen Ratios
Bestimmte Muster (Bat, Gartley, Butterfly) haben definierte Regeln für Entry, Stop und Target
Leichter zu backtesten dank fester Regeln zur Mustererkennung
Harmonische Muster lassen sich innerhalb des Elliott-Wellen-Frameworks nutzen. Ein Gartley-Muster, das an einem Wave-2-Retracement-Niveau abschließt, ist ein Setup mit höherer Wahrscheinlichkeit als jede der beiden Methoden für sich.
Sehen Sie Elliott-Wellen täglich in der Anwendung
27 Instrumente, analysiert in 3 Timeframes. Beurteilen Sie die Methodik anhand ihrer Ergebnisse, nicht nur anhand der Theorie.